Philosophieren mit Kindern

PHILOSOPHIEREN MIT KINDERN

Schulautonomer Gegenstand seit dem Schuljahr 2006/07, wurde bis Ende des Schuljahrs 2010/11 für alle Unterstufenklassen und wird ab 2011/12 für die 1., 2. und 3. Klassen angeboten.

Gründe für die Einführung dieses Faches:

  1. Sinnvolle Gestaltung der Stunden für Kinder die nicht am Religionsunterricht teilnehmen (bisher reine Aufsicht durch LehrerInnen oder unbeaufsichtigt)
  2. Erfüllung der Erziehungs- und Bildungsaufgaben, auch für SchülerInnen, die ohne religiöses Bekenntnis sind bzw. sich vom Religionsunterricht abmelden
  3. Schulentwicklung und Qualitätssicherung des Bildungsangebotes
  4. Beginn im Schuljahr 2006/07 mit den 1. Klassen

Bildungs- und Leitziele:

Im Unterricht „Praktische Philosophie“ für alle Kinder in der Unterstufe (beginnend mit den 1. Klassen), die nicht an einem konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen, sollen die Kinder ermutigt werden Fragen zu stellen, zu hinterfragen und so in ihrem Prozess des Entdeckens und selbständigen Denkens unterstützt werden.

Sie sollen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung gefördert und im Austausch mit anderen befähigt werden, gemeinsam Lösungen bzw. selbständig Antworten zu finden, und so lernen eigene Meinungen und Handlungen zu begründen.

In der Auseinandersetzung mit Pluralität und Meinungsvielfalt soll Toleranz geübt und gefördert sowie Konflikte gelöst und Konfliktlösungsstrategien eingeübt werden.

Die allgemeinen Leitziele sind:

  • Förderung des selbständigen Denkens durch die Formulierung von Fragen, Begründung, Schlussfolgerung usw.;
  • Wahrnehmung von verschiedenen Perspektiven und Meinungen sowie Entscheidungsfindung in der Gruppe;
  • Förderung der Herausbildung von sozialen Fähigkeiten;
  • Befähigung Entscheidungen zu treffen und verschiedene Perspektiven wahrzunehmen;
  • Fähigkeit Konflikte zu lösen und Konfliktlösungsstrategien einzuüben;
  • Befähigung zur Übernahme von Verantwortung;
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensformen, dadurch Entwicklung eigener Konfliktlösungsstrategien daraus resultierend Verringerung von Aggression und Gewalt.

Dr.in Anita Kitzberger