SPS – SUPPORTING PARTNERS @ SCHOOL

Was ist SPS?

SPS LogoSucht hat meist viele Ursachen. Familie, LehrerInnen und Gleichaltrige können gemein-sam schuld sein. Sie können aber auch gemeinsam wirkungsvolle Prävention leisten. Die langjährige und erfolgreiche Praxis von SPS am GRG23 (früher: Sytemische Prävention von Suchtverhalten) hat inzwischen internationale Anerkennung gefunden.

Interessenten aus dem In- und Ausland stehen in regelmäßigem Kontakt, um das SPS-Projekt für Partnerschulen zu adaptieren.

SPS ist:
Primärprävention – Gruppe Lebensraum Schule
Gruppe der Jugendlichen „Peers“
Sekundärprävention – Gruppe Aktives Helfen

Noch nicht alles klar? Bitte weiterlesen!

SPS ist ein Projekt der Schulpartner LehrerInnen-Eltern-SchülerInnen des GRG23 Alterlaa – gleichberechtigte Zusammenarbeit ist unsere Stärke.

SPS, das heißt Systemische Prävention von Suchtverhalten, ist kein Antidrogenprojekt in herkömmlichen Sinn.

SPS, das bedeutet den Lebensraum Schule menschlicher gestalten. Freizeit- und Kommunikationsmöglichkeiten schaffen für die SchülerInnen

SPS, das bedeutet Arbeit von ausgebildeten Jugendlichen, den Peers, mit Klassen über Lust am Leben, vielleicht sogar Lust an Schule ohne Sucht-Substanzkonsum.

SPS ist nicht der erhobene Zeigefinger, sondern das gute Beispiel.

SPS leistet aktive Hilfe für suchtgefährdete Jugendliche und deren Eltern und LehrerInnen.

SPS baut auf die freiwillige und unbezahlte Arbeit von LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen.

SPS macht zwar nicht süchtig aber viel Spaß.

SPS ist ein systemisches Projekt aber kein systematisches. Die im System vorhandenen Ressourcen zu wirkungsvoller Prävention werden genutzt.

SPS ist eine Möglichkeit für die LehrerInnen, nicht die Augen und Ohren zumachen zu müssen, wenn es heißt: „Du ich glaub, der oder die nimmt was!“

SPS war und ist eine Menge Einzelgespräche mit betroffenen Jugendlichen.

SPS bietet von der Sucht ihrer Kinder betroffenen Eltern Hilfe durch andere, dafür ausgebildete Eltern

SPS soll das Achselzucken stoppen, das die Bemerkung: „Was sollen wir da machen?“ begleitet.

SPS ist kein Ersatz für eine Psychotherapie, kann aber der erste Schritt zu einer sein.

SPS braucht kompetente psychologische Betreuung in der Ausbildung, in der Reflexion und Supervision der Präventionsteams.

SPS ist daher nicht gratis und sicher nicht umsonst.

SPS ist ein Wahnsinn: Es kostet Zeit, Geld und viel individuelle Energie. Trotzdem finden sich immer wieder freiwillige Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen und Sponsoren – toll!

SPS hat Geschichte: Es begann im Herbst 1995 und steht noch immer in schönster Blüte.

SPS bringt auch gemeinsame Seminarwochenende von Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen – wo gibt’s das sonst noch?
SPS ist nicht schuld an: schlechtem Wetter, Golfkrieg und Raucherhof.

SPS ist schuld an: Wuzlern, Tischtennistischen, Gartenmöbeln und Kaffeetischen und zusätzlichem Pausenspaß am GRG Alterlaa.

SPS hat ein Jour Fixe, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind: Ort: GRG Alterlaa, Zeit: Jeder 3.Donnerstag im Monat 18.00 Uhr.

SPS hat ein Spendenkonto: Bank Austria (BLZ 20151) Konto Nr. 681 083 705

SPS hat eine Kontaktadresse: GRG 23 Alterlaa, Anton Baumgartnerstraße 123, 1230 Wien

SPS hat viele MitarbeiterInnen, sie alle sind Ansprechpersonen für Betroffene.

SPS – Hilfe zur Selbsthilfe

Leitlinien und Leitgedanken
für die Teilnehmerinnen an SPS (Supporting Partners @ School am GRG 23 Alterlaa)

Auseinandersetzung mit Systemischer Prävention von Suchtverhalten:
Zusammenarbeit in der Triade Eltern – Lehrer – SchülerInnen in den drei Gruppen der SPS (Lebensraum Schule, Peersgruppe, Sekundärprävention)

Aktive Teilnahme an gemeinsamen Ausbildungswochenenden oder -tagen

(Guter) schulischer Erfolg am GRG 23 Alterlaa (gilt nur für Peers und LehrerInnen)

Freude an der Arbeit

Zeit nehmen für:

  • die Ausbildung: Treffen 2x im Monat – Triade,
  • Besuch der Unverbindlichen Übung „Systemische Peersarbeit“ (gilt für Peers und interessierte Eltern),
  • die Arbeit in den Klassen und Gesprächen mit einzelnen SchülerInnen
  • Supervision (nach dem Besuch einer Klasse in der Triade, oder nach Einzelgesprächen durch LehrerIn/Eltern),
  • Organisatorisches (auch außerhalb der Schule – gilt für Teilnahme an der Gruppe Sekundärprävention oder für Präsentationen des Projekts nach Rücksprache).

Kein Substanzenkonsum (legale und illegale) oder zumindest die ernsthafte Bereitschaft daran zu arbeiten (es gelten die Regeln für Schulveranstaltungen!)

Offenheit innerhalb der SPS

Schweigepflicht: Alles was innerhalb der Gruppe gesprochen wird, bleibt auch innerhalb der Gruppe!