Die Romeroberung
Sehr erfreulich für alle war, dass gleich von Beginn an ein sehr gutes Klima in der Gruppe herrschte. In Rom angekommen bezogen wir unser Hotel in der Nähe der Piazza Navona, von wo wir von jetzt an jeden Tag aufbrechen sollten, um Rom zu besichten bzw. um Rom zu leben. Das Quartier war exzellent und die Sicht von der Terrasse hat nichts zu wünschen übrig gelassen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging unsere Sightseeingtour sofort los. Angeführt von Herrn Prof. Schindegger und von Frau Prof. Dürkop besichtigten wir nach und nach die Engelsburg, die Piazza Navona, das Pantheon, den Trevi Brunnen, die Spanische Treppe, die Piazza del Popolo, sämtliche Säulen und Kirchen, die so in Rom herumstehen, den Altar des Vaterlandes, das Kolosseum, das Forum Romanum sowie als „Grande Finale” den Petersdom, um nur einige Höhepunkte unserer Reise zu nennen. Denn hier ist bei weitem nicht alles angeführt, was wir gesehen haben! Herr Prof. Schindegger hielt uns immer in Bewegung und testete die Grenzen unserer Ausdauer aus. Immer in Begleitung seines treuen Romführers wusste er zu jeder Kleinigkeit eine interessante Geschichte zu erzählen, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Genauso treu an seiner Seite wie sein Romführer war Frau Prof. Dürkop, die uns bei sämtlichen Verständigungsversuchen mit den Italiener/innen sehr geholfen hat, und ohne die wir sicher manches nicht bekommen hätten und an manchen Orten nie gewesen wären.
Unvergesslich bleiben Aussagen von Prof. Schindegger, der auf eine Straße zeigend meinte: „Diese Straße ist ein Verkehrsknoten in Rom! Sie ist vergleichbar mit dem Ring in Wien. Ohne die geht gar nichts!” Unterstützend fiel die Aussage von Prof. Dürkop aus: „Man könnte sie auch mit der Tangente vergleichen!” Das Faktum, dass jene Straße, von der die Rede ist, am nächsten Tag geschlossen war und wir eigentlich ein Picknick auf ihr hätten machen können, lässt uns diese Aussagen niemals vergessen und jedes Mal, wenn wir an sie denken, ein kleines Lächeln in unserem Gesicht entstehen. Ein großer Vertrauensbeweis war die Überwindung der Höhenangst von Fr. Prof. Dürkop. Sie hat, von uns unterstützt, mutig die Petersdomkuppel erklommen und ihrer Angst getrotzt! Vielen Dank dafür, dass wir einen Ort sehen durften, den wir nie vergessen werden – ROM – eine Stadt, die jeder einmal in seinem Leben erleben sollte. Expedition Rom 5AAm einem Mittwoch Ende Juni traf sich die 5A mit Frau Prof. Waditschatka sowie Frau Prof. Eigner um 18:30 Uhr in der Vorhalle des Wiener Südbahnhofes. Pünktlich um 19:29 Uhr fuhr unser Nachtzug (Remus) los. Voller Hoffnung auf eine schöne Woche ging es in den Süden! Nach einer unbeschwerten Nacht kamen wir gut auf dem Bahnhof Stazione Termini an, wo wir zunächst jedoch Probleme hatten, den richtigen Zugang zu unserer Metrostation zu finden. Da wir auch das Quartier nicht sofort ausfindig machen konnten, mussten wir es mit all unserem Gepäck unter der brütenden Hitze der herabscheinenden Sonne für einige Zeit suchen. Nach einigen Umwegen kamen wir in einem lieblichen Kloster an, das, wie wir später bemerkten, eigentlich nur zehn Minuten von der Metrostation entfernt lag. Nachdem wir gezahlt hatten, begann unsere Sightseeing-Tour mit Basiliken im Süden und den Caracallathermen. Das Abendessen in der Unterkunft erwies sich als reichlichst. Am nächsten Tag mussten wir früh aus den Betten, um pünktlich die Vatikanischen Museen zu besichtigen, ohne uns vorher stundenlang anstellen zu müssen. Im dichten Gedränge hielt S.H. seinen Vortrag über die Sixtinische Kapelle. Dann gingen wir weiter zum Mittagspicknick bei der Engelsburg, die wir natürlich ebenfalls von innen sahen. Danach folgte der Besuch des prachtvollen Petersdomes mit der Kuppelbesteigung. Am folgenden Tag, der ein Samstag war, besuchten wir verschiedene Kirchen, deren Geschichten sehr aufschlussreich und interessant waren. Daraufhin gelangten wir zum Kolosseum. Dort genossen wir ein vorbildliches Referat. Zum Abschluss des Tages durften wir noch in der Umgebung unserer Herberge Geschäfte aufsuchen!
Am darauf folgenden Tag besuchten wir nach der Lateranskirche die San Callisto Katakomben, durch die wir von einem äußerst engagierten deutschen Pater als Guide 10 bis 20 Meter in die Tiefe geführt wurden. Zufällig besuchte auch eine andere Wiener Lateinklasse diese deutsche Führung, weswegen einige unserer Mitschüler dem Vortrag nicht ganz folgen konnten!
Trotz mancher Strapazen, die sowohl wir als auch unser „Spareli” (gebrochene Nase) erleiden mussten, durften wir uns zum Abschluss in einem tollen Eisgeschäft, das über 100 Eissorten anbietet, ein Eis mit 3 Sorten gönnen! Obwohl es in dieser Woche auch zu Spannungen gekommen war, wollen wir unseren „Profs” danken, dass sie sich so viel Mühe mit uns gegeben haben. CIAO ROMA | Nizza | Venedig | Rom | Spanien | England | Irland | Atlantic Language School |
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