| Die "Leiden der schwachen Menschheit".
Kniendes Paar, bittend, stehende Frau mit gefaltenen Händen dahinter.
Held in goldener Ritterrüstung, ihm gelten die Bitten. Seine Hand
umklammert ein riesiges Schwert. Hinter ihm 2 Frauen, ihre Gewänder
ornamental wie der mosaikartige Hintergrund. Mit ihren Köpfen und
Händen bilden sie eine Art Heiligenschein um seinen Kopf. |
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| Schwebende Gestalten personifizieren
die "Sehnsucht nach Glück". |
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| Dominierend - ein riesiges, affenartiges
Monster - der Gigant Typhoeus, "gegen den selbst die Götter vergebens
kämpften". Links 3 Töchter des Typhoeus, in ihren Haaren goldene
Schlangen. Über ihnen die Köpfe von "Krankheit, Wahnsinn und Tod"
als schädelähnliche Frauenfratzen. Rechts neben Typhoeus - "Wollust,
Unkeuschheit und Unmäßigkeit". Die dicke Figur der "Unmäßigkeit"
trägt unter ihrem Bauch einen blauen Rock mit goldenem Ornament.
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| Die gerade Linie des aufgestützten
Unterarms Typhoeus' wird von der dürren Gestalt des "nagenden Kummers"
wieder aufgenommen. Sie kauert allein vor dem Ungeheuer. Am Ende
der Wand noch immer die "Sehnsucht nach dem Glück" - die Sehnsüchte
der Menschheit fliegen über die feindlichen Gewalten hinweg. |
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| Schwebende Gestalten bis zu einer
schmalen, langgestreckten Frauengestalt in golden ornamentiertem
Gewand, mit dem Musikinstrument einer Kithara in Händen: Die "Sehnsucht
nach dem Glück" findet Stillung in der Poesie - "Poesie", eine Allegorie
der Musik. |
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| Fünf übereinandergestaffelte Frauenfiguren
vor einem goldenen Band - "die Künste". Die drei oberen greifen
zum "Chor der Paradiesengel" hinüber. Die Künste führen zum Ideal
- der reinen Freude, des reinen Glücks und der reinen Liebe. |
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| Der "Chor der Paradiesengel", eine
Gruppe gestaffelter Frauengestalten mit Musikinstrumenten auf einer
Blumenwiese, intoniert "Freude schöner Götterfunken", die Ode von
Schiller, zugleich Abschluss der 9. Symphonie Beethovens. Vor dem
Chor, ihn teilweise verdeckend - die Erfüllung des "wohlgerüsteten
Starken", jetzt ohne Ritterrüstung, zusammen mit einer Frau in Umarmung
in einer goldenen Glocke vor einem Rosenbaum. |
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