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Evelyn Blumenau und Walter Kreuz von Gecko-Art wurden auf Initiative von Mag. Maria Bernadette Winkler ans GRG23 eingeladen, um mit den SchülerInnen der Klasse 2c die verborgene Phantasie der Mimik zu entdecken. Facing ist eine Reise in die Theatralität der Gesichter, absichtliche und zufällige Mimik wird Teil einer Geschichte.
Gesichter lassen sich fotografieren, offene Gesichter, Erzähl-Gesichter, Gesichter in Geheimzuständen, Gesichter im Extrem. Die SchülerInnen erarbeiteten in Kleingruppen Szenen, die von Walter Kreuz fotografiert wurden. Der Schwerpunkt lag auf den mimischen Ausdrucksqualitäten. Im Spiel der Möglichkeiten nimmt jede(r) Einzelne eine neue Identität an. Die fotografierten Szenen wurden gemeinsam am TV-Gerät betrachtet. Die SchülerInnen assoziierten Geschichten zu diesen Bildern, zu allen Fotos wurden kurze zusammenhängende Kapitel entwickelt und dann spontan in ein Hörspiel umgesetzt. Der entstandene Soundtrack – Erzählpassagen, Dialoge, Geräuschkulisse – wurde abschließend mit der passenden Bildfolge zu einer „facial play“ Dokumentation in Form eines Kurzprotokolls verarbeitet.
Am 21. Februar 2003 machten wir von 9 bis 12 Uhr mit zwei Schauspielern ein Projekt. Zuerst setzten wir uns in Gruppen zusammen. Wir sollten uns Gefühle ausdenken, die wir nachher für ein Foto darstellen mussten. Ich gehörte zu der Gruppe, die überlegte, wie man was tun könnte, um das Auftauchen und Herumerzählen von Gerüchten glaubhaft nachzustellen. Alle Gruppen wurden fotografiert, für jede Szene wurde ein Bild gemacht. Danach erfanden wir zu jedem Foto passende Texte und Dialoge. Alles wurde sogleich auf ein Tonband aufgenommen. Zum Schluss schauten wir unsere fertigen Bildgeschichten am Fernseher an und hörten unsere Stimmen dazu. Dieses Projekt war toll. (Lydija Zaric) Das Besondere an diesem Projekt war, dass Künstler an unsere Schule kamen. Als wir pünktlich um 9 Uhr in den Festsaal gingen, warteten sie schon dort auf uns. Die Arbeit mit ihnen war sehr interessant, da man die Szenen von den Gesichtern ablesen sollte. Die Bewegungen von Händen und Füßen sind dabei nicht so wichtig. (Katrin)
Am Anfang bildeten wir Gruppen und überlegten uns Situationen mit vielen unterschiedlichen Gesichtsausdrücken. Wir bekamen Ratschläge, wie wir unsere Mimik verbessern können. Dabei habe ich herausgefunden, dass man mit dem Gesicht allein oft viel mehr sagen kann als mit Worten. (Martin)
An diesem Projekt gefiel mir besonders, Meine Gruppe arbeitete an einer erdachten Szene von „Romeo und Julia“. Walter fotografierte uns. Ich finde die Schauspielerei sehr lustig, interessant und abwechslungsreich. Ich spiele mit Begeisterung verschiedene Charaktere und auch deren Gefühle. Um extreme Situationen darzustellen, übertreibe ich gerne. Mir gefällt die besondere Sprache der Dichter in manchen Stücken. Auch die alltägliche Sprache eignet sich gut, aber es sollte ein schönes Deutsch sein. (Karin Rado)
In einer Gruppe waren Alice, Lisa, Denise und ich. Wir wollten einen Mord darstellen. In der 2. und 3. Stunde machten wir aus allen Bildern eine Geschichte und vertonten diese. Am besten gefiel mir, dass unser Foto dann kein Mord war, sondern ein Streit um das Erbe von Julia. (Christine) Es war lustig. Trotz mancher Meinungsverschiedenheiten war es ein Erfolg. Die Technik war meiner Meinung nach echt „cool“. Sehr gut waren auch die Schauspieler. Über noch so ein Projekt würde ich mich sicher freuen! (Alice Laschef) Ich habe die beiden Schauspieler sehr nett gefunden. Sie haben uns Ratschläge gegeben und geholfen. Das Arbeiten mit ihnen war sehr abwechslungsreich und das Ergebnis einfach toll. (Philipp)
4 Beispiele (MP3-Format) aus einem Hörspielworkshop mit Gecko-Art aus dem Schuljahr 2003/04, Gesamtleitung Mag. Maria Winkler:
Weitere Informationen zu „Gecko-Art“ unter www.aufdraht.org/geckoart.htm
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