
ALTERNATIVES
PFLICHTFACH ETHIK (OBERSTUFE)
PRAKTISCHE PHILOSOPHIE
(UNTERSTUFE)
Der Schulversuch „Alternatives
Pflichtfach Ethik“ (bereits seit 10 Jahren) hat sich als
integrativer Bestandteil im Fächerkanon bewährt und erfreut sich
hoher Akzeptanz von Seiten aller SchulpartnerInnen. Ethik wird in
allen Oberstufenklassen bei konstanten Anmeldezahlen unterrichtet.
Ausgangspunkt für den Ethikunterricht
ist die Lebenswelt der SchülerInnen, in der sie mit
unterschiedlichen Sinnangeboten, Orientierungen und
Lebensperspektiven konfrontiert sind. Die SchülerInnen sollen
Sachkenntnisse über grundlegende Fragen menschlichen Lebens und
Zusammenlebens erwerben und in der Reflexion ethischer Probleme
diese in einem systematischen Zusammenhang behandeln.
In der Auseinandersetzung mit
unterschiedlichen weltanschaulichen, kulturellen und religiösen
Traditionen leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur
Persönlichkeitsentwicklung im individuellen Orientierungsprozess der
SchülerInnen.

Er soll die Bereitschaft stärken,
Verantwortung für das eigene Leben, für das Zusammenleben mit
anderen in sozialen, ökonomischen, gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Verhältnissen zu übernehmen.
Im Schuljahr 2006/07 wurde im Sinne
einer pädagogisch wertvollen Maßnahme der schulautonome Gegenstand
„Praktische Philosophie“ für Kinder eingeführt. Die Akzeptanz für
dieses Fach ist außerordentlich hoch und wurde als logische
Konsequenz zum Ethikunterricht in der Oberstufe vor allem von Seiten
der Eltern eingefordert.
Im Unterricht „Praktische Philosophie“
werden die Kinder ermutigt Fragen zu stellen, zu hinterfragen und so
in ihrem Prozess des Entdeckens und selbständigen Denkens
unterstützt.
Sie werden in ihrer persönlichen und
sozialen Entwicklung gefördert und im Austausch mit anderen
befähigt, gemeinsam Lösungen bzw. selbständig Antworten zu finden,
und sollen lernen eigene Meinungen und Handlungen zu begründen.
In der Auseinandersetzung mit Pluralität
und Meinungsvielfalt soll Toleranz geübt und gefördert sowie
Konflikte gelöst und Konfliktlösungsstrategien eingeübt werden.
Grundlagenwissenschaften bei der
Strukturierung der Lerninhalte sowie für die Durchführung des
Unterrichtes sind Philosophie, Ethik, Anthropologie,
Sozialwissenschaften und Religion.
Auf gesellschaftliche Veränderungen und
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts muss auch die Bildungspolitik
reagieren. In absehbarer Zukunft werden dieser Entwicklung
hoffentlich auch entsprechende schulpolitische Maßnahmen folgen.
Ziel ist die Einführung des Faches Ethik
als integrativer Bestandteil in den Fächer- und Bildungskanon.
Die Ausbildung von LehrerInnen erfolgt
bereits an der Universität Wien (Institut für
Bildungswissenschaft/Philosophie) sowie an der Pädagogischen
Hochschule.
Drin. Anita Kitzberger
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"Atheismus - oder bewusste
Gottlosigkeit?", Folge 4: Radiofeature von Ö1
(gesendet am 19. 07. 2007, 22:40 Uhr): Interviews mit Dir.
Dr. Dieter Braunstein, Dr. Anita Kitzberger und SchülerInnen
zu Inhalten des Ethik-Unterrichts am GRG23 Alterlaa
> MP3
(6,64MB) |
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Schulversuch Ethik |
10 Jahre Ethik | SchülerInnenbericht
| Unterrichtsbeispiele |
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