21.3. und 22.3., 67. Redewettbewerb, Hauptbibliothek Wien

Am Mittwoch und Donnerstag stellten sich Schüler_innen der 5B und 4c erneut dem Redewettbewerb in den Kategorien „Klassische Rede“ und „Neues Sprachrohr“.

Die Themenwahl reichte von Politik bis Philosophie. Danial Kimiabaig beleuchtete kritisch die Zunahme rechter Tendenzen in der Gegenwart. Alexandru Scurtu ging ebenfalls der Unkultur nach, die aus dem Beharren auf gesellschaftlich inhumanen und verantwortungslosen Haltungen resultiert.

Bibha Shrestha sprach über das Phänomen der Zeit in unserem Leben und nahm wie ihre Kollegin Maryam Gad el Hak die menschliche Untugend des Aufschiebens ins Visier. Klassensprecher Clemens Zilahi fungierte als geduldiger Zuhörer in der Vorbereitungsphase und sprach Mut zu.

Alle Redner_innen legten eine lebendige Performance ab, besonders Danial entwickelte in Gestik, Mimik und Vortragsweise sein rednerisches Talent.

Leider war die Konkurrenz sehr groß und weiterkommen konnten in der Vorausscheidung für das Landesfinale am 25.4.2019 im Wiener Rathaus nur drei Kandidat_innen. Dabei gewesen zu sein, war aber schon ein Abenteuer.

Diese Empfindung hatten auch Rehnuma Alam und Lea Rubey aus der 4C mit ihrem gereimten Slambeitrag über das Leben des Menschen. Es war der Erstversuch in dieser Kategorie und beide hatten sich intensiv auf diese Performance vorbereitet und sie dann engagiert und mit Augenzwinkern vorgetragen. Gefilmt hat Marlene Jörgl (4C).

Insgesamt haben wir als Teilnehmer_innen an dem Redewettbewerb viele Einblicke in Vielfalt der Redebeiträge gewonnen. Für mich als Begleitlehrerin war es auch interessant mitzuerleben, welche Themen den Jugendlichen wirklich unter den Nägeln brennen (die aktuelle politische Lage, der Schönheitswahn, das allgegenwärtige Smartphone, die Einsamkeit, die Zweifel am  Schulsystem, der Missbrauch von Rauschmitteln, vor allem von Alkohol, …).