Studienreise nach Oświęcim (24.-29.Mai 2017)

George Santayana stellte einst treffend fest: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ Dieses Zitat befindet sich auch in einem Ausstellungsraum des heutigen staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau.

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Das Museum wurde im Jahr 1979 von der UNESCO unter dem Namen „Auschwitz-Birkenau – deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940–1945)“ zum Teil des Weltkulturerbes erklärt. Als UNESCO-Schule geht es uns vor allem um die Schwerpunkte ,,Friedenserziehung“ und ,,Erinnerungskultur“. Die Studienreise wurde auch dank der UNESCO gefördert.

Die gezielte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Unterricht führte zur Idee einer Studienreise mit freiwilligen Schülerinnen und Schülern der Oberstufenklassen des GRG23 Alterlaa. Der Schwerpunkt „Erinnerungskultur“ begann sowohl mit dem Zitat von George Santayana als auch mit den Worten von Primo Levi, einem Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau: „Man muss Vergangenes begreifen, [um] Drohendes zu bahnen.“ Die Schülerinnen und Schüler sollten sich auch außerhalb der Unterrichtszeit gezielt mit der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandersetzen.

Am 24. Mai 2017 startete unsere Reise mit dem Nachtzug von Wien nach Oświęcim. Gleich am nächsten Morgen besuchte unsere Gruppe bestehend aus 26 Schülerinnen und Schüler sowie den Begleitpersonen (Mag. Philipp Daferner und Mag.a Christina Hofstadler, UNESCO-Beauftragte) das Jüdische Zentrum in Oświęcim/Auschwitz. Anschließend gingen wir zu Fuß zur Gedenkstätte und zur „älteren Judenrampe“.

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Die nächsten zwei Tage besuchten wir das ehemalige Stammlager I (Auschwitz) und das Vernichtungslager (Auschwitz-Birkenau). Die Schülerinnen und Schüler nahmen an zwei Workshops („Auschwitz Kunst und Ausstellungen“ im ehemaligen Block 25 / „Archive und ihre Arbeit“ im ehemaligen Block 24) teil.

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Jeden Abend fand eine gemeinsame Gesprächsrunde statt, wobei die Schülerinnen und Schüler offen über ihre Eindrücke, Gefühle und etwaige offene Fragen sprechen konnten.

Die Studienreise endete mit einem Kurzaufenthalt in Krakau und der gemeinsamen Rückreise mit dem Nachtzug nach Wien.