Schachturnier: Köln Venedig Wien Novara 10. – 12. November 2016

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Köln 2016 oder

Wie es ist zu Karnevalsbeginn am 11. 11. um 11 Uhr 11 in Köln zu sein.

Köln, das kann man sagen, war für das GRG23 Alterlaa eine Reise wert. Es präsentierte sich zunächst nass und kalt ehe die Sonne am Freitag zum Karnevalsbeginn durchkam. Die Zugfahrt hat sich bewährt und der Pflichtbesuch des Doms und anschließender Besteigung des Turmes mit den 509 Stufen startete unser Besuchsprogramm. Die Altstadt und das Schokolademuseum (ehemalige Fabrik Stollwerk in Köln) folgten später ebenso kleinere Begegnungen mit Käthe Kollwitz oder dem Denkmal für Edith Stein.

Schachlich hoffte ich auf ein starkes U15 Team, das jedoch im Vorfeld durch schmerzhafte Absagen das Ziel der ersten fünf auf eine Platzierung unter die besten Zehn zurückschrauben musste. Constantin  Ciocirlan 5A und David Simoner 4B erzielten jeweils 5 Punkte aus 7 Partien und wurden jeweils Vierter von 21 in ihrer Brettwertung 1 bzw. 3. Schwerer hatten es die vier Newcomer aus den zweiten Klassen, die nach ersten Einsätzen in der Schülerliga letztes Schuljahr erstmals mit 45 Minuten Bedenkzeit spielten und erstmals die Erfahrung mit Schach intensiv machten. Die fünf Stunden am Samstag waren gerade für sie eine große Herausforderung. Schließlich belegten sie Rang 19 von 21 während das A-Team das angepeilte Ziel mit Rang 13 unter dem Strich knapp verfehlte.

Nach der Siegerehrung bis 14.15 Uhr stand eine Stärkung in der Pizzeria auf dem Programm, wurde doch samstags noch von 9.00 bis 13.45 Uhr praktisch durchgehend gespielt und da die Schule geschlossen war, gab es auch nicht wie am Vortag ein Mittagessen für alle. Im Anschluss kämpften wir uns durch die Stadt in Richtung Dom, Ludwig Museum, Bahnhof und Hohenzollernbrücke, bewunderten die schier unzähligen Schlösser auf dem Brückenzaun, überquerten bei eisiger Kälte den Rhein und genossen vom LWR-Turm aus den Blick über das nächtlich beleuchtete Köln und über manche Stadtgrenzen hinweg Richtung Bonn, Leverkusen und den mächtigen, beherrschenden Rhein entlang. Zufrieden stiegen wir bei leichter Verspätung unter dem Kölner Metallbogen in den Zug ein und kamen nach dem mehr oder weniger ausgiebigen Schlaf an manchen angezuckerten Wiesen vorbei planmässig im Hauptbahnhof in Wien an.